Freitag, 26. April 2013

Meine Erfahrung als Auszubildende

Ich habe ja bereits geschrieben, dass ich eine Ausbildung als Verwaltungsassistentin mache. Vermutlich wissen die wenigsten, was eine Verwaltungsassistentin oder ein Verwaltungsassistent macht. Im Gegensatz zu bekannten Berufen wie zum Beispiel Bürokauffrau, ist der Beruf der Verwaltungsassistenz nicht so bekannt. Zumindest habe ich diesen Eindruck gewonnen.

Berufsbild und Lehrstellenangebot

Daher zuerst einmal: Was sind die Aufgaben einer Verwaltungsassistentin?
Ein guter Anlaufpunkt, was das Berufsbild alles umfasst, findet ihr hier.
Der Lehrberuf wird in vielen unterschiedlichen Bereichen angeboten. Auch wenn im Berufsbild angegeben ist, dass der Beruf auch bei Freien Berufen erlernt werden kann, kenne ich persönlich niemanden, der nicht im öffentlichen Dienst beschäftigt ist.
Verschiedene Dienststellen u.a. in der Bundes-, Landes- und Gemeindeverwaltung bieten Lehrstellen an. In Wien ist das Angebot auf Grund der Ministerien natürlich relativ groß.
Bei Interesse lohnt sich eine Suche im Jobroom des AMS und in der Jobbörse des Bundes.

Aufgrund der unterschiedlichen Dienststellen sind natürlich auch die Aufgabengebiete sehr unterschiedlich.
Die Bearbeitung der Posteingangs- und Postausgangspost, das Erstellen von Akten (zumeist elektronisch), Organisation von Besprechungen, Terminverwaltung und Dientreiseanträge und -abrechnungen gehören fast immer zu den Aufgaben.

Berufsschule

Bei der Berufsschule ist der Ausbildungsort maßgeblich entscheidend. In den Bundesländern findet der Unterricht - soweit mir bekannt ist - immer blockweise statt. Das heißt man besucht für ein paar zusammenhängende Wochen durchgehend die Berufsschule.
In Wien jedoch findet Jahrgangsunterricht statt. Das heißt die Berufsschule wird einmal pro Woche (im 1. Lehrjahr 2x) besucht und das das ganze Jahr über.
Die Unterrichtsinhalte sind teilweise nützlich, teilweise völliger Käse momentan nicht so interessant. Aber so empfinden wir Schüler das doch immer, oder?

Wichtige Fächer sind ganz klar Wirtschaftskunde mit Schriftverkehr, Kaufmännisches Rechnen, Buchführung und Verwaltungsfachkunde.
Das letzte Fach - Verwaltungsfachkunde - ist auch der einzige Punkt der den Beruf der Verwaltungsassistenz - zumindest bezüglich der Berufsschule - von den Bürokaufleuten unterscheidet. Verwaltungsfachkunde (VWF) würde ich auch so ziemlich als wichtigstes Fach für den Berufsalltag bezeichnen. Hier lernt man gesetzliche Grundlagen der Verwaltung. Grundzüge der Verfassung, des Europarechts und des Haushaltsrechts sowie das Verwaltungsverfahren sind mMn die wichtigsten Themen mit denen man sich beschäftigt.
Klingt trocken? Kann es sein, muss es aber nicht. Es sollte natürlich ein gewisses Interesse an der entsprechenden Materie vorhanden sein und mit einem guten Lehrer/einer guten Lehrerin, muss dieses Fach überhaupt nicht trocken sein. Mir persönlich macht es - meistens - sehr viel Spaß.

Neben den "Kernfächern" (diese Unterteilung gibt es offiziell nicht, aber es kommt einem doch so vor) gibt es noch den restlichen Kram andere wichtige Unterrichtsgegenstände. Neben den bereits erwähnten werden nur Englisch und Fachpraktikum alle 3 Jahre unterrichtet. Es gibt noch Politische Bildung (1. & 3. Lehrjahr), Informatik (1. Lehrjahr), Deutsch (1. Lehrjahr) und Textverarbeitung (1. & 3. Lehrjahr).

Meine persönliche Erfahrung

Vor allem am Anfang fiel mir die Umstellung etwas schwer. Die langen Tage machten mich in der 1. Woche richtig fertig. Sobald ich zu Hause war, bin ich aufs Sofa gefallen und habe erstmal etwas geschlafen. Doch das legt sich natürlich mit der Zeit. Bereits nach einem  Monat war so eine Arbeitswoche für mich ganz normal geworden. Daraufhin lief eigentlich alles super... bis ca. gegen Weihnachten des 2. Lehrjahres. Langsam bemerkte ich so eine Art "Durchhänger". Ich hatte auf ncihts mehr Lust, die Arbeit nervte nur noch, ich wollte auch wieder meine freien Nachmittage wie meine Freundinnen auf dem Gymnasium.
Geholfen haben Gespräche mit Kolleginnen und Lehrern. Die Zeit verging und irgendwann ging es auch mir wieder besser. So eine Phase mitten in der Lehre hätten viele, man solle da nur ja nicht einfach das Handtuch werfen. Das wurde uns am Anfang des 2. Jahres von einer Lehrerin mitgeteilt. Damals hab ich das noch abgetan, passiert mir ja nicht. Wie man sieht hatte sie recht, fast allen aus meiner Klasse ging es mal so.
Mittlerweile bin ich im 3. Lehrjahr, in genau 33 Tagen trete ich zur schriftlichen Lehrabschlussprüfung an. Mir geht es gut und ich bereue den Schritt, eine Lehre begonnen zu haben, überhaupt nicht. Ich bin wesentlich früher selbsständig geworden, ich weiß genau was ich will - und auch was ich nicht will. Ich habe dann eine Berufsausbildung und kann - sollte das Studium nicht klappen - immer noch auf diese zurück greifen. Neben Berufserfahrung konnte ich auch wertvolle Lebenserfahrung sammeln die ich so im Gymnasium sicher nicht hätte sammeln können.

Mein Fazit lautet daher: Auch wenn jemand in der Schule gut ist, heißt das nicht, dass er oder sie nicht auch eine Lehre machen kann, wenn er oder sie Interesse dazu hat. Mit der Berufsreifeprüfung stehen einem auch mit Lehre noch alle Wege offen.

Wenn ihr noch etwas genauer wissen wollt oder bestimmte Fragen habt, bitte einfach kommentieren.

Maggy



Freitag, 12. April 2013

Reaktivierung des Blogs

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Diesen Blog habe ich bereits vor knapp 3 Jahren erstellt und lange Zeit nicht mehr benutzt. Mittlerweile bin ich 17 und auf Grund der Tatsache, dass ich nun selber sehr viele Blogs verfolge, dachte ich mir, dass ich meinen Blog auch mal wieder reaktivieren könnte.

Vielleicht ein wenig zu mir:

Wie man am Blogtitel vielleicht schon erkennt, heiße ich Maggy. Ich bin 17 Jahre alt und bin in den letzten Monaten meiner Ausbildung zur Verwaltungsassistentin. Nebenbei absolviere ich die Berufsreifeprüfung und nach meiner Ausbildung möchte ich auch gerne ein Studium beginnen.
Meine Hobby sind sehr weit verstreut. Ganz oben auf meiner Liste steht Lesen. Außerdem bin ich sehr interessiert am Kochen und Backen, gehe sehr gerne ins Kino, fahre bei schönem Wetter gerne Rad, liebe es zu reisen und seit einiger Zeit bin ich auch etwas verrückt nach Schminke und Kosmetik. ;) Was ich natürlich auch gerne mag ist Shopping!!! Mode hat für mich einen hohen Stellenwert, weil ich es mag mich mit meiner Kleidung auszudrücken und ich mich in meinem Stil einfach wohlfühle.

Was ist nun eigentlich das Ziel dieses Blogs?

Ich möchte hier einfach Erfahrung niederschreiben. Interessantes mit LeserInnen teilen finde ich einfach super.
Daher wird dieser Blog auch nicht nur ein einziges Thema behandeln. Ich habe vielmehr vor sowohl Privates wie Beiträge über Schule und dann evt. Studium zu veröffentlichen, als auch Shopping & Beautyerfahrungen und Reisetipps zu teilen.

Maggy